Was macht eine gute Currywurst-Soße aus?
Tomaten als Basis, Curry und Paprika als Gewürz, ein Schuss Essig und etwas Süße. Die meisten guten Rezepte kochen sie aus passierten Tomaten mit Tomatenmark, Zwiebel, Currypulver, Paprika, Balsamico oder Rotweinessig und braunem Zucker, dazu oft einen Schuss Apfelsaft. 10 bis 15 Minuten köcheln genügen. Wer eine feinere Soße mag, püriert sie zum Schluss.
Wie verhindert man, dass die Soße bitter wird?
Das Currypulver darf nicht anbrennen. Röstet es deshalb nur kurz mit dem Tomatenmark an und löscht sofort ab, und dünstet die Zwiebel bei mittlerer Hitze nur glasig, statt sie zu bräunen. Wird die Soße zu dünn, kocht sie weiter ein, bis sie die gewünschte Konsistenz hat.
Welche Wurst gehört in die Currywurst?
Meist eine Bratwurst. Die Wurst vorher 1 bis 2 Zentimeter einschneiden, bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten braten und dabei mehrmals wenden. Danach in Stücke schneiden, mit der Soße übergießen und mit Currypulver bestreuen. Currywurst mit Pommes steht bei uns auf der Speisekarte. Dieses Rezept ist die Fassung für die eigene Küche.
Berliner oder Ruhrpott-Art: Was ist der Unterschied?
Die Berliner Soße ist deutlich tomatiger, und die Wurst kommt ohne Darm. Im Ruhrgebiet ist die Soße kräftiger gewürzt und schärfer, dort gibt es die Bratwurst meist mit Pommes, Ketchup und Mayo. Dieses Rezept liegt dazwischen: tomatig wie in Berlin, mit Chili nach Belieben schärfer zu machen.
Tomaten oder Ketchup als Basis?
Die meisten Rezepte nehmen passierte Tomaten, einige Soßen bauen auf Ketchup auf. Wir bleiben bei Tomaten. Auch Cola kommt in manchen Rezepten als Zutat vor. Die Mengen sind sehr uneinheitlich, dieses Rezept kommt ohne sie aus.
Die häufigsten Fehler bei der Currysoße
- Curry angebrannt: Die Soße wird bitter. Nur kurz anrösten.
- Zwiebel gebräunt: Sie soll glasig werden, nicht braun.
- Zu dünn serviert: Die Soße weiter einkochen lassen.
Wenn viele kommen
Die Soße lässt sich vorkochen und hält sich im Kühlschrank 3 bis 4 Tage. Die Wurst wird frisch gebraten, der Portionsrechner im Rezept-Kasten rechnet die Mengen hoch. Dazu passen Pommes: Wie wir sie für Loaded Fries machen, steht im Loaded-Fries-Rezept, die Gewürzmischung im Pommes-Gewürz-Rezept. Wollt ihr den Abend abgeben: Foodtruck-Catering in München.
Für die Richtwerte verglichen: Gaumenfreundin, Grillfürst, Wikipedia: Currywurst.
Das Rezept
Zutaten und Zubereitung
Zutaten
- 4 Bratwürste
- 500 g passierte Tomaten
- 1 EL Tomatenmark
- 1 Zwiebel, fein gehackt
- 1 EL Currypulver, dazu mehr zum Bestreuen
- 1 TL Paprika edelsüß
- 2 EL Balsamico oder Rotweinessig
- 2 TL brauner Zucker
- 100 ml Apfelsaft
- Chili oder Cayennepfeffer nach Geschmack
- Öl zum Braten
Zubereitung
- Zwiebel andünsten: Die Zwiebel in etwas Öl bei mittlerer Hitze glasig dünsten, nicht braun braten.
- Curry und Tomatenmark anrösten: Tomatenmark, Currypulver, Paprika und Zucker kurz mitrösten. Das Currypulver darf nicht anbrennen, sonst wird die Soße bitter.
- Soße kochen: Passierte Tomaten, Essig und Apfelsaft dazugeben, mit Chili abschmecken und 10 bis 15 Minuten köcheln. Für eine feinere Soße pürieren.
- Wurst braten: Die Bratwürste bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten rundherum braten und dabei mehrmals wenden.
- Anrichten: Die Wurst in Stücke schneiden, mit der Soße übergießen und mit Currypulver bestreuen. Pommes oder ein weiches Brötchen dazu.



